Pascal-Gymnasium aus Grevenbroich erhält Bundespreis

Große Anerkennung für das Pascal-Gymnasium aus Grevenbroich: Im Rahmen der Bundespreisverleihung des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wurde die Schule am Dienstag in Berlin mit dem Hauptpreis in der Kategorie „Schulpreis“ ausgezeichnet. Bundesweit erhielten lediglich fünf Schulen diese besondere Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden ist.

Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, Carl-Philipp Sassenrath, ließ es sich nicht nehmen, der Delegation persönlich zu gratulieren. Gemeinsam mit den fünf Schülerinnen und Schülern, die das Pascal-Gymnasium in Berlin vertraten, sowie der schulischen UNESCO-Koordinatorin Carmen Schwarzat entstand am Rande der Preisverleihung ein Erinnerungsfoto.

Ausgezeichnet wurde das Pascal-Gymnasium für sein umfassendes UNESCO-Engagement und die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im gesamten Schulleben. Aus ersten Umweltprojekten entwickelte die Schule über viele Jahre ein ganzheitliches Konzept, das heute als Leitbild Unterricht und Schulprofil prägt. Globale Perspektiven werden unter anderem durch die langjährige Schulpartnerschaft mit der German Church School in Äthiopien, Projektwochen, Service-Learning-Angebote, die Geschichtswerkstatt, den Menorah-Abend, Juniorwahlen sowie Kooperationen mit dem Stadtarchiv, einem Seniorenstift und Umweltinitiativen mit konkretem Handeln vor Ort verbunden. Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei fächer- und jahrgangsübergreifend mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen auseinander und präsentieren ihre Projekte regelmäßig auch öffentlich, etwa beim Umweltmarkt. Die Jury hob besonders hervor, dass das Pascal-Gymnasium Partizipation konsequent ermöglicht und Zukunftsorientierung, Demokratiebildung, interkulturelles Lernen und praktisches Handeln auf vorbildliche Weise miteinander verbindet.

Carl-Philipp Sassenrath, der als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages angehört, würdigte den Einsatz der Schulgemeinschaft: „Wer sich mit Fragen globaler Entwicklung beschäftigt, weiß: Nachhaltigkeit beginnt dort, wo junge Menschen Verantwortung übernehmen und lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Das Pascal-Gymnasium lebt diesen Gedanken in beeindruckender Weise. Dass dieses Engagement nun bundesweit zu den fünf ausgezeichneten Schulen Deutschlands zählt, ist eine großartige Anerkennung.“

 Für Carmen Schwarzat steht bei der Arbeit des Pascal-Gymnasiums vor allem die Entwicklung einer Haltung im Mittelpunkt: Schülerinnen und Schüler sollen sich als wirksam erleben und erfahren, dass sie durch ihr eigenes Handeln Verantwortung übernehmen und Veränderungen anstoßen können. Bildung für nachhaltige Entwicklung versteht die Schule deshalb nicht nur als Unterrichtsthema, sondern als festen Bestandteil der Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. In der aktuellen Wettbewerbsrunde beteiligten sich bundesweit mehr als 19.000 Schülerinnen und Schüler mit über 400 Beiträgen.

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