Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen, stehen selten im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Umso wichtiger ist es, ihren Einsatz zu würdigen. Davon ist Carl-Philipp Sassenrath, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, überzeugt. Genau deswegen lud er nun auch engagierte Bürgerinnen und Bürger aus seiner Heimat zu einer politischen Informationsfahrt nach Berlin ein.
Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörten auch Menschen, die sich bei der TelefonSeelsorge in Neuss, beim TSV Jahn 06 in Kapellen und beim CDU-Stadtverband in Grevenbroich einbringen sowie weitere Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten aus dem gesamten Rhein-Kreis.
Auf dem Programm in der Hauptstadt standen vielfältige Einblicke in die politische Arbeit auf Bundesebene. Die Gruppe besuchte das Bundesverkehrsministerium, das Bundeskanzleramt und den Deutschen Bundestag. Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der deutschen Geschichte. Bei Besuchen des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors und der Ausstellung „Alltag in der DDR“ erhielten sie Einblicke in unterschiedliche Kapitel der deutschen Vergangenheit. Außerdem blieb auch Zeit für eigene Erkundungen in der Hauptstadt.
Ein besonderes Anliegen war der gemeinsame Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas im Herzen Berlins. Das Holocaust-Mahnmal zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz war ein spontaner Programmpunkt der Reise. Gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen war es Carl-Philipp Sassenrath und der Gruppe wichtig, gemeinsam ein Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung zu setzen.
„Unser Land lebt von Menschen, die nicht nur fragen, was andere tun sollen, sondern selbst anpacken“, betont Sassenrath. Ob in Vereinen, sozialen Einrichtungen, Kirchen, Unternehmen oder in der Politik – überall gebe es Menschen, die sich mit großem Einsatz für andere starkmachten.
Die Informationsfahrt bot Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, politische Abläufe kennenzulernen und Erfahrungen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen auszutauschen. Für Sassenrath stand dabei vor allem die Wertschätzung des persönlichen Engagements im Mittelpunkt.
„Was ich aus den Gesprächen mitnehme, ist einmal mehr die Gewissheit, dass sich zahlreiche Menschen mit Herz und Überzeugung für andere einsetzen, ohne viel Aufheben darum zu machen. Genau diese Menschen halten unser Land zusammen. Das ist die vielbeschworene Mitte der Gesellschaft“, so der Bundestagsabgeordnete.