Mit Olympia in NRW hat es nicht geklappt. „Aber wenn schon nicht Olympia in NRW stattfindet, müssen zumindest Olympiasieger aus NRW kommen“, eröffnete der Bundestagsabgeordnete Carl-Philipp Sassenrath das Gespräch mit dem neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt, Ronald Rauhe. Der zweifache Olympiasieger ist seit Anfang September im Amt. Mit der Verabschiedung des Sportfördergesetzes und der Errichtung der Spitzensport-Agentur hat er bereits erste wichtige Schritte auf den Weg gebracht.
Sassenrath nutzte das Treffen auch, um Entscheidungen für den Rhein-Kreis Neuss zu besprechen. Im März hatte Rauhes Vorgängerin Christiane Schenderlein beschlossen, dass der Bund den Neubau einer modernen Fechthalle am Bundesstützpunkt in Dormagen fördert. Der Bund übernimmt dabei bis zu 45 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und ergänzen bestehende Förderprogramme.
„Mir war es wichtig, zeitnah nach seinem Amtsantritt mit Ronny Rauhe auch über das Vorhaben in Dormagen zu sprechen. Der WM-Sieg von Larissa Eifler unterstreicht, welche überragende Arbeit alle Beteiligten in Dormagen leisten und das verdient Unterstützung“, erklärte Sassenrath nach dem Treffen. Staatsminister Rauhe sicherte zu, dass das Projekt weiter verfolgt werde. Gegenwärtig würden in Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten letzte Details geklärt. Sobald dies abgeschlossen sei, könne der finale Förderbescheid bis Ende des Jahres erteilt werden. „Das wäre ein gutes Signal zum Abschluss eines erfolgreichen Fechtjahres in Dormagen“, so Sassenrath.