Europaschützentreffen 2030 in Dormagen auf Werbetour im Bundestag

In gut dreieinhalb Jahren wird Dormagen zur europäischen Schützenhauptstadt: Vom 9. bis 11. August 2030 richtet die Stadt das Europaschützentreffen aus und wird damit Gastgeber für Schützinnen und Schützen aus zahlreichen europäischen Ländern. Zwischen 20.000 und 40.000 Menschen kommen bei diesen Treffen zusammen, die alle drei Jahre stattfinden, das letzte 2024 im österreichischen Mondsee, das nächste im Jahr 2027 im ungarischen Karlovac.

Die Vorbereitungen für dieses bedeutende Ereignis in Dormagen laufen bereits. Verantwortlich für die Organisation vor Ort ist der Verein „Europaschützentreffen Dormagen 2030 e. V.“, in Zusammenarbeit mit regionalen Schützen und Schützenvereinen, dem Schützen-Stadtverband sowie der Stadt Dormagen.

Carl-Philipp Sassenrath lud daher Manfred Klein, den 1. Vorsitzenden des Vereins, und Christian Clemens, Kassierer des Vereins, zum Parlamentarischen Abend für Brauchtum, Sport und Ehrenamt nach Berlin ein. Die Veranstaltung wird vom Parlamentskreis Schützenwesen organisiert und bietet eine Gelegenheit, die Anliegen des Schützenwesens mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verbänden zu diskutieren sowie Kontakte für die weitere Arbeit zu knüpfen. Ebenfalls aus dem Rhein-Kreis Neuss an diesem Abend anwesend waren Peter-Olaf Hoffmann, Generalsekretär der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften der Bundesschützenmeister Robert Hoppe und Bundespressesprecher Horst Thoren sowie Stephan Seher, zuletzt Vorsitzender des Dormagener Bürger-Schützen-Vereins.

„Das Europaschützentreffen 2030 wirft schon jetzt seine Schatten voraus“, sagte Carl-Philipp Sassenrath. „Man kann nie früh genug anfangen. Gerne helfe ich dabei, die Werbetrommel für Dormagen zu rühren. Deswegen habe ich Manfred Klein und Christian Clemens nach Berlin eingeladen. Ihnen und allen anderen, die sich für das Europaschützentreffen und für unser Schützenbrauchtum einsetzen, gilt mein tiefer Dank“, erklärt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Rommerskirchen.

Manfred Klein erklärte nach dem Besuch in Berlin: „Wir freuen uns, dass unsere Erwartungen an die Teilnahme am Parlamentarischen Abend voll und ganz erfüllt wurden: Wir konnten „netzwerken“ und viele interessante Gespräche rund um das Schützenbrauchtum führen. Und natürlich, ganz wichtig, schon einmal intensiv unser großes Event 2030 bewerben: das Europaschützentreffen in Dormagen. Selbst unserem Bundeskanzler Merz konnten wir zum Abschluss des Abends unseren Flyer aushändigen. Ein gelungener Abend im Bundestag!“

Der Abend endete mit einer beeindruckenden Serenade des Musikvereins Frenkhausen zwischen Reichstagsgebäude und Spree. Dazu traf spontan ein Überraschungsgast ein, der den Schützen und Musikern für ihren Einsatz dankte: Bundeskanzler Friedrich Merz war zum Ende des Arbeitstages aus dem Kanzleramt herbeigeeilt.

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