Helfen Sie mit: Neues Portal gegen unnötige Bürokratie

Ob im Ehrenamt, im Handwerksbetrieb oder im Kontakt mit der Verwaltung – in Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen geht es täglich darum, Dinge unkompliziert zu regeln. Zumindest möchte man genau das. Doch egal, ob es um Bauanträge, Unternehmensgründungen, Einfuhrgenehmigungen oder viele weitere Verfahren geht: Fast jede und jeder hat schon erlebt, dass Prozesse länger dauern können, als es im Alltag praktikabel ist. Diese Erfahrungen sind kein rein lokales Phänomen, sondern eine der zentralen Herausforderungen für den Wirtschafts- und Verwaltungsstandort Deutschland.

Mit dem neuen EinfachMachen-Portal unter www.einfach-machen.gov.de können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände sowie Beschäftigte in der Verwaltung ab sofort online melden, wo staatliche Prozesse unnötig kompliziert sind. Gleichzeitig können konkrete Vorschläge eingereicht werden, wie Verfahren einfacher, schneller und praxisnäher gestaltet werden können. Das Portal schafft erstmals eine zentrale Anlaufstelle auf Bundesebene, um Erfahrungen aus dem Alltag systematisch zu sammeln und gezielt in die Weiterentwicklung von Gesetzen und Verwaltungsabläufen einfließen zu lassen.

„Bürokratie steht nicht unter Artenschutz“, sagt Carl-Philipp Sassenrath, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen. „Gerade als junger Abgeordneter finde ich mich nicht damit ab, wenn Verfahren zum Selbstzweck werden und Berichte für die Schublade geschrieben werden. Unternehmerinnen und Unternehmer, Ärztinnen und Ärzte sowie Ehrenamtliche sollten mehr Zeit für Menschen haben als für Papier.“

Das EinfachMachen-Portal ist ein neuer Ansatz der Bundesregierung auf dem Weg hin zu einer modernen, verständlichen und bürgernahen Verwaltung. Verantwortet wird es vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, das von der Regierungskoalition neu geschaffen wurde.

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Carl-Philipp Sassenrath im Gespräch mit der Bezirksschülervertretung

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Bundesförderung für Kulturprojekte: Chancen für Einrichtungen im Rhein-Kreis Neuss