B477n: Einsatz für Ortsumgehung im Gespräch mit Verkehrsminister Krischer

Die Ortsumfahrung der B 477n bei Rommerskirchen war zentrales Thema eines fachlichen Austauschs der CDU-Landtagsabgeordneten Heike Troles MdL und des CDU-Bundestagsabgeordneten Carl-Philipp Sassenrath MdB mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer im NRW-Verkehrsministerium.

Genauer gesagt geht es um die Ortsumgehungen Rommerskirchen/Butzheim und Frixheim. Für beide Abgeordnete ist das Vorhaben von zentraler Bedeutung für die Menschen in der Region. Thematisiert wurden der aktuelle Planungsstand, die nächsten Verfahrensschritte sowie die Perspektiven für eine verlässliche Umsetzung.

Die B477n ist als rund 5,5 Kilometer langer, zweistreifiger Neubau vorgesehen und im Bundesverkehrswegeplan als „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft. In der aktuellen Bundesplanung ist die B477n als „weiteres wichtiges Planungsprojekt“ eingestuft, so dass es planerisch vorangetrieben werden kann.

Ziel des Projekts ist es, die Ortslagen Anstel, Frixheim, Butzheim und Rommerskirchen spürbar vom Durchgangsverkehr zu entlasten und insbesondere die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende in den Ortskernen deutlich zu verbessern.

Im Gespräch wurde auch der bisherige Verlauf der Planungen offen angesprochen. Nach bekannten Schwierigkeiten in der früheren externen Bearbeitung durch ein Projektbüro liegt die Verantwortung für die weitere Planung nun vollständig bei Straßen.NRW. Dort liegt nun die Verantwortung dafür, dass die anstehenden Vorplanungen strukturiert, verlässlich und ohne neue Reibungsverluste vorangebracht werden. Ein nächster Schritt ist die sogenannte Linienbestimmung des Projekts. Heike Troles und Carl-Philipp Sassenrath betonten, dass sie sich regelmäßig über den weiteren Planungsprozess durch das Landesverkehrsministerium informieren werden. Aus umweltfachlicher Sicht gibt es bislang positive Signale: In der bundesweiten Bewertung wird das Vorhaben als vergleichsweise gering belastend eingestuft. Die Trasse verläuft überwiegend über landwirtschaftlich genutzte Flächen, Schutzgebiete sind lediglich randlich betroffen. Eine erneute Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich, wurde den beiden Abgeordneten mitgeteilt.

Heike Troles MdL und Carl-Philipp Sassenrath MdB erklären gemeinsam: „Es muss jetzt vorangehen. Wichtig ist, dass die nächsten Planungsschritte verlässlich und ohne neue Rückschläge erfolgen. Die B477n ist und bleibt ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Region. Die Entlastung der Ortslagen ist dringend notwendig – für die Verkehrssicherheit, die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner und die Entwicklung des gesamten Raums.“

Beide Abgeordneten werten das Gespräch mit Verkehrsminister Krischer als wichtiges Signal für den weiteren Fortgang des Projekts. Sie kündigen an, sich auch künftig auf Landes- und Bundesebene eng abgestimmt dafür einzusetzen, dass die nächsten Schritte konsequent vorangebracht werden.

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