Quo vadis Wirtschaftsstandort Deutschland?

Eine Pressemitteilung der Initiative Dormagen e.V.

Carl-Philipp Sassenrath zu Gast beim Kamingespräch der Initiative Dormagen

„Den breiten Diskurs zwischen Mandatsträger*innen und der lokalen Wirtschaft stärken und komplexe Themen auf die regionale und kommunale Ebene herunterbrechen“, das sind die Ziele der Dialogreihe „Kamingespräche“ des Arbeitskreises Wirtschaftsakzeptanz der Initiative Dormagen e.V., erklärt Marc Röhrkasten, Vorsitzender der Initiative die Idee. Der AK Wirtschaftsakzeptanz bietet damit den Unternehmensmitgliedern der Initiative eine Plattform, ihre Themen gezielt an Abgeordnete weiterzugeben. Im Rahmen der zweiten Ausgabe des Formats war am Dienstag, 20. Januar, CDU-Bundestagsabgeordneter Carl-Philipp Sassenrath als Gesprächspartner zu Gast. Im Fokus der Runde mit einem Dutzend Gästen: natürlich wirtschaftspolitische Themen.

„Die wirtschaftliche Lage ist ernst. Deswegen haben wir bereits wichtige Entscheidungen in Gang gebracht, sei es im Bereich der Energiepreise, der Vereinfachung von Genehmigungs- und Planungsverfahren, im Baubereich oder durch den Wachstumsbooster. Das reicht noch nicht, vieles kommt noch nicht spürbar an. Daher sollten wir bei aller notwendigen, kritischen Selbstbetrachtung nach vorne blicken. Da ist mein Credo: Unsere Stärken stärken. Wir sind Industrieland und müssen es bleiben – das gilt für unsere Region und speziell für Dormagen gleich doppelt. Im internationalen Vergleich haben wir nach wie vor viele Standortvorteile gegenüber anderen Ländern. Wenn wir die nutzen – unsere Innovationsstärke, unsere europäische und globale Vernetzung – und gleichzeitig an den bisherigen Pfeilern des Geschäftsmodells Deutschland arbeiten – Bildung und Ausbildung – geht es wieder nach vorne.  Das gelingt nur im konstruktiven Dialog mit allen Akteuren: Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Dialogformate wie das Kamingespräch der Initiative Dormagen sind dafür ein hervorragendes Beispiel – für diesen vorwärtsgewandten Austausch bin ich dankbar“, resümiert der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Carl-Philipp Sassenrath.

Die Teilnehmer aus Industrie, Handwerk und Handel diskutierten angeregt, wie sich globale und europäische Rahmenbedingungen aktuell täglich verändern und bis vor Ort in Dormagen durchschlagen. Diese Geschwindigkeit strapaziert nicht nur die Politik und Gesellschaft, sondern auch unsere Wirtschaft. Bereits eingeschlagene Strategien, wie die Transformation der Wirtschaft zu Zero-Emission, drohen aufgrund der Wettbewerbsverzerrung durch Zölle und Besteuerung zum Verstärker der Krise zu werden. Besonders hart trifft es unsere energieintensive Industrie, wie die Chemie und ihre Zulieferbetriebe. Wenn es hier zu Schließungen kommt, wird dies zu Dominoeffekten führen, die sich auch enorm auf das Rheinland und Dormagen auswirken werden. „Trotzdem ist es wichtig, dass wir nicht den Kopf in den Sand stecken und gemeinsam mit den Entscheidungsträgern an konstruktiven Lösungen arbeiten. Die Mitglieder der Initiative spiegeln uns, dass z.B. der bereits beschlossene „Bauturbo“ und die Umsetzung des Infrastrukturbeschleunigungsgesetzes uns vor Ort sehr helfen werden. Daher sind wir froh, dass wir mit Abgeordneten Carl-Philipp Sassenrath einen pragmatischen Gesprächspartner und Unterstützer in der Region haben, der seine weitere Unterstützung für schnelle Lösungen zugesagt hat“, berichtet Michael Bison, Sprecher des AK Wirtschaftsakzeptanz und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dormagen stellv. für die Teilnehmenden der Initiative.   

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